Herzlich Willkommen!

Hier finden Sie Informationen zur Habichskauz-Wiederansiedlung.
Direkte Fragen richten Sie bitte an die Projektleitung über den Menupunkt “Kontakt” (unten).

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Ab 19. Nov. stellt uns Herr Enrico Albertini, Chef von MONTOWL 5 Habichtskäuze für die Zucht zur Verfügung. Er ist einer der erfahrensten Züchter seltener Vogelarten in Europa. Montowl is eine Zucht und Schutzstation für seltene Vögel wie den Habichtskauz im Norden italiens und beginnt mit dieser großzügigen Schenkung das Habichtskauz-Wiederansiedlungsprojekt maßgeblich zu unterstützen.
Gemeinsam mit Albertini unterstützen ab diesem herbst zwei weitere italiensische Partner unsere Bemüungen zur Nachzucht:
Fulvio Genero bzw. das Naturreservat am Cornino See übernehmen dieser Tage ein neuens Zuchtpaar und Giancarlo Macchiavelli tauscht ein Männchen mit dem Zuchtzentrum in Haringsee. Auch Macchiavelli beginnt damit eine Kooperation im Rahmen unseres nunmehr internationalen Netzwerks zum Schutz der Habichtskäuze.

Mit kroatischer Hilfe in die neue Brutsaison

Am 30.September war es so weit. Nach monatelangen Vorbereitungen und intensiver Zusammenarbeit mit den österreichischen und kroatischen Behörden konnten 3 besonders wertvolle Habichtskäuze von der Rehabilitationsstation nahe Zagreb in unser Zuchtzentrum nach Haringsee geholt werden. Wie wir vermuten handelt es sich bei den im Freiland verunfallten Käuzen um zwei Weibchen und ein Männchen. Wenngleich die Vögel für ein Leben in Freiheit nicht mehr fit genug sind, stellen sie für die Zukunft unseres Zuchtprojekts einen besonderen Schatz dar. Seit beginn der Zuchtbemühungen konnten 4 Vögel aus Kroatien, 2 Vögel aus Slowenien und ein Vogel aus Slowenien in unsere Zuchtprogramm aufgenommen werden. An dieser Stelle bedanken wir uns für die hervorragende Kooperation mit Zoran Horvat. Leiter der kroatischen Auffangstation.

Endlich war es so weit! Am 04. August dieses Jahres hatten wir die Ehre, den ersten Habichtskauz im Biosphärenpark Wienerwald bei seinem Freiflug in die neue Heimat zu begleiten. Mit großen Augen, einem aufgeregten Herzschlag und einem Strahlen im Gesicht verfolgten wir die ersten Schritte des nun ausgewachsenen Jungtieres, das erstaunt über die nun offene Voliere seinen Weg ins Neuland antrat. Einige Tage später folgten die nächsten Käuze und so zählen wir im Moment insgesamt 13 freigelassene Individuen im Wienerwald und 9 im Wildnisgebiet Dürrenstein. Wie kleine Kobolde erkunden sie Stück für Stück die Gebiete – der nächtliche Snack beim Futtertisch wird jedoch nicht ausgelassen (Bild rechts).

Fiwi, unsere Kauzdame hat bereits Freundschaft mit zwei kauzigen Herren geschlossen und wird abwechselnd vom Flinken Friedolin und von Florentin besucht. Interessant wird es im Spätherbst, denn dann wird sich zeigen, ob sich aus zwei von den dreien eine dauerhafte Partnerschaft ergibt.
Das Habichtskauzteam ist momentan im vollen Einsatz um täglich nach dem Wohlergehen der freigelassenen Käuze zu schauen und wir freuen uns besonders über bereits erlebte Sichtungen unserer Freigänger im Wald. Wir staunen noch immer, dass nun erstmalig seit rund einem Jahrhundert wieder Habichtskäuze durch Österreichs Baumkronen streifen.

Neu!!! Aktionsplan soll Österreichs Habichtskäuze retten

Lesen sie hier mehr über den Aktionsplan